Bankenfusion
Drei Raiffeisenbanken auf dem Weg in eine erfolgversprechende Zukunft: Die Raiffeisenbanken Mittleres Lavanttal, Unteres Lavanttal und Eberndorf schließen sich zusammen, um gemeinsam ihre Stärken für die zukünftig wachsenden Herausforderungen der Lebens- und Wirtschaftsregion AREA SÜD zu bündeln. Als Raiffeisenbank Koralpe-Klopeiner See und getreu dem Motto „WIR vereinen Kräfte.“ setzt die neue Bank auf nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und stellt die Bedürfnisse der Kunden klar in den Mittelpunkt.
Im Vorfeld fanden intensive Gespräche zwischen Vorständen und Aufsichtsräten der beteiligten Banken, in einem konstruktiven und partnerschaftlichen Rahmen, statt. Gleichzeitig arbeiteten bereichsübergreifende Teams über ein Jahr lang intensiv an der konkreten Vorbereitung und Umsetzung. Die finale Entscheidung lag bei den Mitgliedern: Im Zuge der Generalversammlungen wurde in den vergangenen Tagen über die Fusion abgestimmt. Der zukünftige Firmensitz der neuen Bank wird im gegenwärtig neu entstehenden Kompetenz- und Businesscenter in Wolfsberg (Nähe Hauptbahnhof) sein.
Motor der Wirtschaft
Durch den Zusammenschluss entsteht eine führende Regionalbank mit einer Bilanzsumme von über einer Milliarde € und mehr als 38.000 Kunden in der Region Unterkärnten, dem wirtschaftlichen Ballungsraum Area Süd sowie den angrenzenden Märkten in Slowenien. Daraus ergeben sich neue Chancen, die Marktposition in der gesamten Wirtschaftsregion auszubauen und strategisch weiter zu wachsen. Die gebündelten Ressourcen schaffen zudem die Grundlage, das Engagement in den Bereichen Nachhaltigkeit, Kultur, Bildung und Soziales aktiv voranzutreiben. Besonders hervorzuheben ist das chancenreiche Potenzial für grenzüberschreitende Entwicklungen: Der slowenische Markt, bereits heute ein erfolgreicher Geschäftsbereich, soll gezielt weiterentwickelt und bestehende Synergien optimal genutzt werden.
Mehrwert für Kunden
Mehr Menschen. Mehr Märkte. Mehr Miteinander. Mit der Verschmelzung setzt die Raiffeisenbank Koralpe-Klopeiner See neue Maßstäbe in Sachen Kundenorientierung, Service und Beratung. Ziel ist es, individueller auf verschiedene Kundengruppen einzugehen und auch bei komplexen Anliegen verlässliche Unterstützung zu bieten. Die neue Struktur eröffnet dabei zusätzliche strategische Möglichkeiten: Der Firmenkundenbereich wird weiter ausgebaut, um Unternehmen bei ihren Investitionen und wirtschaftlichen Vorhaben noch gezielter zu begleiten. Darüber hinaus ist die Einführung eines eigenen Private Banking-Segments vorgesehen, das individuelle Finanzlösungen und umfassende Veranlagungskonzepte zur Stärkung finanzieller Unabhängigkeit bietet.
Trotz aller Weiterentwicklungen bleibt eines konstant: Die persönliche Betreuung durch engagierte Berater bildet weiterhin den Kern des Serviceangebots. Sämtliche Bankstellen bleiben unverändert bestehen. Der Übergang wird mit besonderem Augenmerk auf Kontinuität und Kundenzufriedenheit so nahtlos wie möglich gestaltet werden.
Attraktiver Arbeitgeber mit Karrierechancen
Der gemeinsame Weg eröffnet neue Karriereperspektiven in Führungs- sowie spezialisierten Fachpositionen und schafft gleichzeitig neue Rollen und Aufgaben. Die Kombination aus regional verankerten Arbeitsplätzen und interessanten Karrierechancen steigert die Arbeitgeberattraktivität deutlich. Zudem trägt die neue Bankenstruktur dazu bei, Auslagerungserfordernisse zu minimieren und regionale Arbeitsplätze langfristig zu sichern.
Fazit: Die Verschmelzung der drei erfolgreichen Banken ist mehr als eine Zusammenlegung – sie ist eine strategische Entscheidung für eine zukunftsorientierte Entwicklung. Als vereinte, starke Einheit wird der wirtschaftliche Aufbruch in der Region und darüber hinaus konsequent vorangetrieben.
Der neue Aufsichtsrat stellt sich vor...
Aufsichtsratsvorsitzender KR DI Dr. Gerhard Oswald
Als Unternehmer, Familienmensch und Großvater bin ich fest in unserer Region verwurzelt. Gemeinsam mit meiner Familie führe ich einen Installationsbetrieb in dritter Generation sowie ein Ingenieurbüro für Maschinenbau und nachhaltige Energiesysteme. Darüber hinaus engagiere ich mich seit vielen Jahren in verschiedenen wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Funktionen.
Mein Engagement als Aufsichtsrat basiert auf meiner Überzeugung, dass Regionalität, Nachhaltigkeit, Eigenverantwortung und unternehmerisches Denken wichtige Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft sind. Diese Werte verbinde ich seit vielen Jahren mit Raiffeisen.
Der Fusion blicke ich mit großer Zuversicht entgegen. Sie schafft die Basis für eine starke und zukunftsorientierte Regionalbank, die ihre Kunden weiterhin persönlich, kompetent und regional begleitet. Gleichzeitig ermöglicht sie es, die Herausforderungen von Digitalisierung und Regulatorik nachhaltig zu bewältigen und die Chancen unserer wirtschaftlich starken Region bestmöglich zu nutzen.
Mein Leitsatz lautet: „Gemeinsam, nachhaltig und mit Gelassenheit gestalten.“
1. AR-Vorsitzende-Stv. Anna Wriesnig, CSE
Mensch sein bedeutet für mich vor allem Freude an der Kommunikation und am Kontakt mit meinen Mitmenschen. Positives Denken, Herzlichkeit, Begeisterung und Ausstrahlung zeichnen mich aus und begleiten mich sowohl im privaten als auch im beruflichen Leben. Ich war 36 Jahre lang, zum Teil in führender Funktion als Kanzleileiterin mit Personalverantwortung, in zwei renommierten Wirtschaftstreuhand-Kanzleien tätig. Seit dem Jahr 2016 befinde ich mich in Pension.
Ich engagiere mich seit 20 Jahren im Aufsichtsrat, weil ich gerne mitgestalte und Entwicklungen aktiv begleite. Die Region liegt mir am Herzen und ich möchte mit meiner Erfahrung einen positiven Beitrag zu ihrer Zukunft leisten. Ich freue mich auf die Fusion, weil sie neue Perspektiven eröffnet und die Chance bietet, gemeinsam etwas Größeres zu schaffen. Ich bin innovativ und freue mich darauf, NEUES zu bewegen, voranzutreiben. und aktiv mitzugestalten.
Mein Lebensmotto: „Nichts ändert sich, außer ich selbst.“
2. AR-Vorsitzender-Stv. Ing. Johannes Graf, MBA
Ich bin verheiratet, Vater von drei Kindern und in der Region tief verwurzelt. Als gebürtiger St. Andräer lebe ich seit mehr als 25 Jahren in Lavamünd. Beruflich begleite ich seit fast 30 Jahren die Kärntner Maschinenringe als Landesgeschäftsführer und bin zudem in leitender Funktion bei der Maschinenring-Service Kärnten eGen tätig. Seit über 20 Jahren engagiere ich mich als Funktionär in der Raiffeisenbank Unters Lavanttal. Dadurch habe ich sowohl umfassende Einblicke in die Funktionärswelt als auch langjährige Erfahrung in der Unternehmensführung. Eine nachhaltige Entwicklung unserer Region und eine starke, zukunftsfähige Genossenschaft liegt mir besonders am Herzen.
Die Fusion sehe ich als große Chance, die Kräfte zu bündeln und gemeinsam die Zukunft unserer neuen Raiffeisenbank Koralpe-Klopeiner See aktiv zu gestalten. Dabei ist es mir wichtig, die Interessen unserer Mitglieder und Kunden verantwortungsvoll zu vertreten und die langfristige Stabilität der Bank zu sichern.
Mein Lebensmotto lautet: „Nichts ist so beständig wie der Wandel.“ Und ebenso: „Gemeinsam geht’s leichter.“
FAQs
Häufig gestellte Fragen zur Fusion
Sie haben Fragen Raiffeisenbank Koralpe-Klopeiner See? In unseren FAQs finden Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Zusammenschluss – von Ansprechpartnern über Bankstellen bis hin zum zeitlichen Ablauf.
Raiffeisenbank Koralpe-Klopeiner See eG
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Raiffeisenbank Mittleres Lavanttal eGen, die Raiffeisenbank Unteres Lavanttal eGen und die Raiffeisenbank Eberndorf reg.Gen.m.b.H. in Zukunft einen gemeinsamen Weg gehen werden. Die drei Banken sollen zu einer einzigen größeren und noch leistungsfähigeren Genossenschaft verschmolzen werden, die Raiffeisenbank Koralpe-Klopeiner See eG heißen wird. Die Generalversammlungen, in denen die jeweiligen Verschmelzungsbeschlüsse gefasst wurden, haben bereits stattgefunden. Die Raiffeisenbank Koralpe-Klopeiner See eG möchte Sie auch weiterhin als starke Partnerin mit lokaler Verankerung begleiten.
Rechtlicher Hinweis:
Einleger, die den beteiligten Banken mehr als EUR 100.000,- anvertraut haben, haben aus Anlass der Verschmelzung ab sofort und innerhalb von drei Monaten die Möglichkeit, den EUR 100.000,- übersteigenden Betrag, wie er zum Zeitpunkt der Firmenbucheintragung der Verschmelzung (voraussichtlich im Oktober 2026) besteht, einschließlich aller aufgelaufenen Zinsen und Vorteile ungeachtet allfälliger Bindungen kostenlos abzuheben oder auf ein anderes Kreditinstitut zu übertragen. Wir freuen uns darüber, wenn Sie uns weiterhin die Treue halten.