Welcher Veranlagungstyp bin ich?

Am Beginn Ihrer Veranlagung sollten Sie Ihre Prioritäten klären. Was wollen Sie mit Ihrer Geldanlage erreichen? Und was steht bei der Geldanlage für Sie im Vordergrund? Dabei dreht sich alles um die Eckpunkte Sicherheit vs. Risiko, Ertrag und Liquidität.

Allgemeine Tipps für Ihre Geldanlage

+ Setzen Sie nicht alles auf eine Karte, sondern wählen Sie eine Mischung aus verschiedenen Anlageformen.

+ Kaufen Sie nur Anlageprodukte, die Sie auch verstehen. Veranlagen Sie niemals auf Kredit.

+ Starten Sie möglichst früh mit dem Vermögensaufbau. So hat Ihr Kapital genug Zeit, um zu wachsen.

Junges Paar bei Immobilienmaklerin
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Was wollen Sie erreichen?

Sind Sie eher der vorsorgende Typ oder wollen Sie ein bestimmtes Projekt verwirklichen? Klären Sie für sich selbst den Zweck Ihrer Veranlagung. Wenn es um die "allgemeine" Vorsorge geht, dann haben Sie für Ihre Veranlagung einen längeren Zeitraum zur Verfügung. Dies lässt Ihnen auch Platz für ertragsorientierte Anlageformen, die einen längeren Anlagehorizont erfordern und bei denen das Geld längere Zeit gebunden ist.

Wenn Sie ein konkretes Projekt verwirklichen wollen, dann ist der Zeitraum in der Regel kürzer. Besprechen Sie mit Ihrem Raiffeisenberater, welche Veranlagungs- und Sparformen in diesem Fall für Sie in Frage kommen.

Paar auf Sofa mit Rechnungen vor Laptop
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Welcher Risikotyp sind Sie?

Sind Sie in erster Linie auf die Sicherheit Ihrer Veranlagung bedacht und steht bei Ihnen der Werterhalt des Geldes im Vordergrund? Oder wollen Sie höhere Erträge und sind sich dabei bewusst, dass diese Veranlagungen entsprechend risikobehaftet sind.

Wo legen Sie im Spannungsfeld zwischen Sicherheit, Liquidität und Ertrag Ihren persönlichen Anlageschwerpunkt? Anlagen, die alle drei Punkte in gleichem Ausmaß erfüllen, gibt es nicht. Daher ist es für Sie als Anleger wesentlich, sich bewusst zu machen, welches dieser drei Ziele Sie hauptsächlich verfolgen wollen.