Wie entsteht ein Börsenkurs?

Nicht immer ist für Anleger ersichtlich, warum eine bestimmte Aktie im Kurs steigt oder fällt. Generell gilt: Die Kurse sind das Ergebnis der individuellen Einschätzung von vielen Marktteilnehmern

Notizblock mit gezeichneten Charts mit Dollarsymbolen
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Angebot und Nachfrage

Der Kurs von Wertpapieren ist wie der Preis von Waren und Dienstleistungen in erster Linie von Angebot und Nachfrage abhängig.

An der Börse treffen verschiedene Kauf- und Verkaufsaufträge bezüglich bestimmter Aktien aufeinander. Auf der einen Seite sind es Käufer, die bereit sind, einen gewissen Betrag für eine Aktie zu bezahlen. Sie können dafür Bedingungen festlegen (z.B. Angabe eines Preislimits).

Auf der anderen Seite stehen die Verkäufer, die Aktien aus ihrem Bestand verkaufen wollen. Auch diese können Bedingungen festlegen.

Aktiencharts
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So wird der Kurs ermittelt

Kauf- und Verkaufsaufträge werden einander gegenübergestellt und ein Kurs derart ermittelt, dass damit der höchstmögliche Umsatz aus den vorhandenen Kauf- und Verkaufsaufträgen erzielt werden kann.

Da dies kompliziert und aufwendig ist, erfolgt diese Kursfeststellung computerunterstützt bzw. wird ganz von einem elektronischen Handelssystem übernommen. An der Wiener Börse kommt Xetra (Exchange Electronic Trading) zum Einsatz, das Handelssystem der Deutschen Börse.

Das Risiko bei Aktien und anderen Wertpapieren

Mit Aktien können Sie, wenn es gut läuft, höhere Renditen lukrieren als mit anderen Anlageformen. Zu bedenken ist aber auch, dass es einige Risiken gibt, die bis zum Totalausfall des investierten Kapitals reichen können.