Exportpreis Kärnten 2026: Bühne frei für unternehmerischen Erfolg auf internationalen Märkten
Kärntens Betriebe setzen international Maßstäbe. Das beweist einmal mehr der Exportpreis, der gestern Abend bei der feierlichen Gala an die Haslinger Stahlbau GmbH, die go-e GmbH und die Glaunach GmbH verliehen wurde.
Im Rahmen der Exportgala Kärnten 2026 wurden jene Unternehmen ausgezeichnet, die sich auf internationalen Märkten besonders erfolgreich behaupten. Die Verleihung des Kärntner Exportpreises bildete den Höhepunkt des 23. Exporttages Kärnten, den die Abteilung Außenwirtschaft & EU der Wirtschaftskammer Kärnten gemeinsam mit der Raiffeisen Landesbank Kärnten und den Kärntner Raiffeisenbanken veranstaltete. Rund 250 Teilnehmer:innen nutzten den Tag für Information, Austausch und persönliche Gespräche.
Im Mittelpunkt des Abends standen Unternehmen, die ihre internationalen Aktivitäten strategisch weiterentwickeln und neue Märkte erfolgreich erschließen. Der Kärntner Exportpreis würdigt Betriebe, die mit Innovationskraft, klaren Entscheidungen und konsequenter Umsetzung überzeugen.
„Der Exporttag zeigt jedes Jahr eindrucksvoll, wie international und unternehmerisch Kärntens Betriebe denken und handeln. Die ausgezeichneten Unternehmen stehen für diesen Erfolg. Gleichzeitig wird auch deutlich, welches hohe internationale Niveau unsere Betriebe im Land erreichen. Gerade in einem anspruchsvollen Umfeld ist es besonders beeindruckend, mit welcher Konsequenz Kärntens Unternehmen ihre internationalen Aktivitäten weiterentwickeln“, betonte WKK-Präsident Jürgen Mandl.
„Internationale Märkte eröffnen Unternehmen große Chancen, zugleich sind Exportgeschäfte deutlich anspruchsvoller geworden. Die ausgezeichneten Unternehmen zeigen, dass auch in einem Umfeld von volatilen Märkten und hoher Unsicherheit internationaler Erfolg möglich ist. Eine gute Vorbereitung und fundierte Entscheidungen spielen dabei eine zentrale Rolle. Als Raiffeisen begleiten wir Unternehmer:innen bei ihren internationalen Geschäften mit Finanzierung, Absicherung und unserem globalen Netzwerk. Denn erfolgreiche Internationalisierung braucht neben Mut vor allem auch verlässliche Partner, auf die man zählen kann“, betont Manfred Wilhelmer, Vorstandssprecher der Raiffeisen Landesbank Kärnten.
Den krönenden Abschluss bildete die Exportgala mit der Verleihung des begehrten Exportpreises an herausragende heimische Exporteure. Die Gewinner und auch die Nominierten genossen den Abend.
Die Auszeichnung basiert auf einer Bewertung durch eine unabhängige Fachjury. Diese beurteilt die Einreichungen unter anderem nach den Kriterien Exportquote, Internationalisierungsstrategie, Innovationsgrad und Nachhaltigkeit.
Die Gewinner des Exportpreises Kärnten 2026 sind:
Kategorie Großbetriebe | Haslinger Stahlbau GmbH
Kategorie Mittelbetriebe | go-e GmbH
Kategorie Kleinbetriebe | Glaunach GmbH
Neben den Preisträgern wurden auch Unternehmen gewürdigt, die mit ihren Leistungen zu den stärksten Exportbetrieben des Landes zählen.
Nominierte in der Kategorie Großbetriebe:
BMTS Technology Austria GmbH & Co. KG
Hirsch Armbänder GmbH
Nominierte in der Kategorie Mittelbetriebe:
mechatronic systemtechnik gmbH
T.I.P.S. Messtechnik GmbH
Nominierte in der Kategorie Kleinbetriebe:
on point medicals GmbH
ph-instruments
Auch für LHSTv. Martin Gruber sind Kärntens Exportbetriebe wichtige Botschafter unseres Wirtschaftsstandorts und tragen mit Innovationskraft, Qualität und Unternehmergeist maßgeblich zum Erfolg unseres Bundeslandes bei. „Die Exportgala macht die Leistungen unserer Exportbetriebe sichtbar und holt jene vor den Vorhang, die mit ihrem Erfolg auf internationalen Märkten Wertschöpfung und Zukunftsperspektiven für unser Bundesland schaffen“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber. Kärnten verfüge im internationalen Wettbewerb über klare Stärken, die es gelte gezielt hervorzuheben: eine hohe Lebensqualität, eine strategisch hervorragende Lage im Alpen-Adria-Raum, exzellente Forschungs- und Bildungseinrichtungen sowie attraktive Karrierechancen in innovativen Unternehmen. „Diese Kombination macht unseren Standort für Unternehmen und Fachkräfte gleichermaßen attraktiv. Dieses Potenzial müssen wir weiter ausbauen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft nachhaltig stärken, nicht zuletzt durch den Ausbau entsprechender Infrastruktur.“
Ein inhaltlicher Höhepunkt des Abends war die Keynote von Ursula Plassnik unter dem Titel „Europas Muskeln“. In ihrem Impulsvortrag beleuchtete sie Europas Rolle in einer sich verändernden Welt und ging darauf ein, wie sich wirtschaftliche Stärke, Zusammenarbeit und strategische Positionierung langfristig sichern lassen.
Auch Hemma Kircher-Schneider, Leiterin der Außenwirtschaft und EU der Wirtschaftskammer Kärnten, zieht eine positive Bilanz: „Der Exporttag Kärnten ist die zentrale Plattform für Unternehmen, die internationale Märkte aktiv bearbeiten wollen. Besonders wertvoll ist die Kombination aus internationalem Know-how, persönlichem Austausch und konkreten Impulsen für die eigene Geschäftsentwicklung.“
Die Exportgala holte Kärntner Betriebe vor dem Vorhang und würdigte einmal mehr die internationale Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Kärnten. Die ausgezeichneten und nominierten Unternehmen stehen für unternehmerischen Mut, klare Strategien und erfolgreiche Geschäfte auf internationalen Märkten. Wir gratulieren allen Gewinnern und Nominierten zu ihren herausragenden Leistungen.