Der Notgroschen – die eiserne Reserve: Tipps und Anregungen

Eiserne Reserve - mögliche Sparformen

 

Wie hoch soll die eiserne Reserve sein? Und wie kann dieser Notgroschen veranlagt werden?

Unter eiserne Reserve versteht man Geld, das Sie für den Fall der Fälle auf der Seite haben. Die Anlage sollte völlig risikolos und das Geld sollte jederzeit verfügbar sein. In Frage kommen also in erster Linie ein Raiffeisen Sparbuch bzw. Raiffeisen Online Sparen. Als Notgroschen sollten Sie zwei bis drei Nettomonatsgehälter verfügbar haben. Wenn Sie Familienerhalter oder schon etwas älter sind, dann kann diese eiserne Reserve ruhig bis zu sechs Monatsgehälter umfassen.
 

Wie sparen Sie für die eiserne Reserve an?

Eine Möglichkeit besteht darin, einmal pro Monat eine bestimmte Summe auf Ihr Sparbuch oder Raiffeisen Online Sparen zu überweisen – per Dauerauftrag. Oder: Sie lassen den Betrag, der am Monatsende oder zu einem bestimmten Tag auf Ihrem Konto übrigbleibt, abschöpfen. Möglich ist dies mit dem so genannten Abschöpfungsauftrag in Ihrem Online Banking. Wählen Sie dazu unter Zahlungsverkehr > Daueraufträge bei Auftragsart "Abschöpfungsauftrag" und geben Sie den Betrag ein, der nach der Überweisung auf Ihrem Konto verbleiben soll.
 

Raiffeisen Zielsparen

Nützen Sie das Raiffeisen Zielsparen, um eine eiserne Reserve anzusparen. Zum Zielsparen kommen Sie entweder über Ihr Online Banking oder über die Raiffeisen ELBA-App. Sie definieren ein Sparziel, geben eine Beschreibung ein (z.B. "eiserne Reserve") und legen ein Zieldatum sowie das Sparziel in Euro fest (also etwa den Gegenwert von zwei oder drei Monatseinkommen). Sie können Ihr Raiffeisen Zielspar-Konto für regelmäßige Einzahlungen mittels Spar-Dauerauftrag verwenden (die Höhe des Dauerauftrages wird Ihnen bei der Anlage des Zielspar-Kontos angezeigt) oder auch Einmalzahlungen überweisen. Wenn Sie wollen, dann aktivieren Sie das Feld "Microsparen" und geben Sie einen Betrag ein. Dieser wird dann automatisch bei jeder Überweisung auf Ihr Zielspar-Konto eingezahlt.


Eignen sich Aktien oder Gold als eiserne Reserve?

Möglicherweise werden Sie einen Teil Ihres Geldes auch in Aktien anlegen. Als eiserne Reserve eignen sich Aktien jedoch nicht. Ihr Kurs kann schwanken und so kann es sein, dass Sie im Bedarfsfall die Anteilsscheine nur mit Verlust verkaufen können.

Wenn Sie einen Teil Ihres Geldes in physischem Gold, also Goldmünzen oder Goldbarren, anlegen, spricht auch nichts dagegen. Aber als eiserne Reserve fällt das Edelmetall ebenfalls aus: sein Kurs ist zu volatil (kann stark schwanken). Auch hier kann es bei einem plötzlich notwendigen Verkauf passieren, dass Sie mit Verlust aussteigen. Zudem bringt Gold keine Zinsen und seine sichere Aufbewahrung kostet Geld.

Wie Sie täglich fälliges Geld am besten anlegen, aber auch, wie Sie höhere Erträge erwirtschaften können, erfahren Sie bei Ihrem Raiffeisenberater. Lassen Sie sich über alle Anlegemöglichkeiten und die aktuellen Konditionen informieren.

 

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