Vom Keller bis zum Dach: Schritt für Schritt zur thermischen Sanierung

Schritt für Schritt zur thermischen Sanierung

Ziehen Sie Ihr Haus warm an. Es lohnt sich. Eine effiziente Wärmedämmung beginnt beim Keller und hört beim Dach auf.

Nur wenn Sie Ihr Haus möglichst rundherum gut einpacken, können Sie den Thermoskanneneffekt nutzen. Damit halten Sie die Wärme im Haus und heizen nicht zum Fenster hinaus.


Schritt für Schritt zur thermischen Sanierung

  • Wärmedämmung Außenwand: Die Dämmung der Außenwände ist das größte Vorhaben, das bei der thermischen Sanierung eines Hauses zu bewältigen ist. Hier bringt es aber auch am meisten: Denn 50 Prozent der Wärmeverluste treten an den Außenwänden auf. Die beste Methode ist die Dämmung an der Außenseite des Gebäudes. Ist dies nicht möglich, so muss von innen gedämmt werden.
  • Dämmung oberste Geschoßdecke: Die Dämmung der obersten Geschoßdecke ist, was die Kosten-Nutzen-Relation betrifft, der Spitzenreiter. Denn der finanzielle Aufwand hält sich in Grenzen. Gleichzeitig können durch die Dämmung der obersten Geschoßdecke bis zu einem Viertel bei den Heizkosten eingespart werden. Auf diese Art und Weise kann sich die Investition schon in zwei bis drei Jahren amortisieren.
  • Dämmung Kellerdecke/Kellerräume: Schlecht gedämmte Kellerdecken bewirken im Winter kalte Fußböden in den Räumen, die darüber liegen. Die Dämmung von Kellerräumen ist leicht zu bewerkstelligen. Die mögliche Heizkostenersparnis kann beachtlich sein.


Worauf Sie nicht vergessen sollten

  • Dach: Die beste Dämmung ist unvollständig, wenn dabei auf das Dach vergessen wurde.
  • Fenster: Alte Fenster können nicht nur zugig sein, sondern auch so genannte Kältebrücken verursachen. Ein Fenstertausch ist in diesen Fällen unbedingt angesagt. Darüber hinaus bringen nach dem neuesten technischen Stand hergestellte Fenster (mit 2- oder 3-Scheiben-Wärmeschutzverglasung) weitere Heizkosteneinsparungen von zumindest zehn Prozent.
  • Heizungsrohre: Nach getaner Sanierung sollten Sie nochmals einen Blick in den Keller werfen bzw. an den Ort, wo die Heizungsanlage steht. Haben Sie auch an die Dämmung der Heizungsrohre gedacht? Bei ungedämmten Heizungsrohren können bis zu sechs Euro an jährlichen Heizkosten pro Laufmeter verlorengehen. Bei einer effizienten Dämmung beträgt der entsprechende Wärmeverlust nur mehr 1,5 Euro je Laufmeter.

 

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