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20. März 2009: Presseinformation Startschuss Vinum et Litterae 2009
24. Juli 2009: Jurysitzung: Die Entscheidung ist gefallen!
Die besten Dramolette zum Thema Wein wurden im Kloster UND ausgezeichnet
Krems, 27. Oktober 2009 . Zum sechsten Mal wurde der österreichische Preis für Wein und Kunst „Vinum et Litterae“ im Kloster UND in Krems vergeben. Ausgezeichnet – und aufgeführt – wurden heuer die besten Dramolette zum Thema Wein. Die Bühne im seitlichen Kirchenschiff wurde somit am Dienstagabend für die Autoren und Darsteller der drei besten Dramolette zu „den Brettern, die die Welt bedeuten“. Mit dem Stück „Acht(erl) oder zwei Schauspieler suchen ihren Autor“, befand sich der Steirer Wolfgang Pollanz auf der „richtigen Spur“ und konnte so den Sieg für sich verbuchen. Künstlerische Leiterin des heurigen Wettbewerbs war die Schauspielerin Ulrike Beimpold. Als Regisseurin zeichnete Elfriede Schüsseleder verantwortlich, die mit ihrem Team, fünf Schüler der Schauspielschule Krauss in Wien, den Dramoletten Leben einhauchte. Mehr als hundert Einreichungen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum erreichten die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien. Der mit insgesamt 17.000 Euro dotierte Preis wurde von GD Mag. Erwin Hameseder (Raiffeisen-Holding NÖ-Wien) und „Vinum et Litterae“-Ideenvater Prof. Gerhard Tötschinger überreicht.
Fest steht, dass der Österreichische Wettbewerb für Wein und Kunst „Vinum et Litterae“ zum Thema: Wein & Theater auch heuer ein großer Erfolg war. Die Themen der eingereichten Dramolette reichten von einer Wachauer Paris Hilton über Reblaus-Romanzen am Weinberg bis hin zu ausgeklügelten Krimis und Morden. Tragisch, dramatisch, humorvoll, kriminalistisch, zynisch, boshaft, geistreich – die Autoren der eingereichten Dramolette zogen alle Register ihres kreativen Könnens.
„Die Qualität der Einreichungen war auch heuer wieder überwältigend. Stücke zu schreiben, die nicht nur in acht Minuten eine ganze Geschichte erzählen, sondern auch unglaublich viel Kreativität, Geist und Niveau besitzen, ist eine Kunst und verdient großen Respekt“, betonte Gastgeber Mag. Erwin Hameseder, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien bei der Preisverleihung.
Der Wettbewerb „Vinum et Litterae“, initiiert von Prof. Gerhard Tötschinger gemeinsam mit der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien fand heuer zum sechsten Mal statt. „Wir wollen mit diesem Wettbewerb der Welt klar machen, dass Österreich nicht nur ,Vinum‘, sondern auch ,Litterae‘ bedeutet. Das haben in den Jahren seit Gründung des Wettbewerbs viele, viele Menschen registriert, was Tausende Einreichungen seit Beginn eindrucksvoll beweisen“, freute sich Prof. Gerhard Tötschinger.
Wein und Theater – die Details
2009 waren bei „Vinum et Litterae“ Autoren geladen, ihre Assoziationen zum österreichischen Wein auf die Bühne zu schreiben. Der Umfang des Dramoletts durfte nicht mehr als 15 A4 Seiten betragen, die Spielzeit nicht länger als rund acht Minuten sein und die Anzahl von fünf handelnden Personen nicht übersteigen. Alle Stilrichtungen waren erlaubt und willkommen. Die Wettbewerbsbedingung verlangte, dass die Texte vom Einreichenden verfasst und bis dato unveröffentlicht waren.
„Ich als Schauspielerin habe mein Augemerk auch darauf gelegt, wie spielbar die Stücke sind. Denn oft bekommt man Texte zu lesen, die am Papier fabelhaft wirken, aber dann dramaturgisch nicht umsetzbar sind. Die intensive Beschäftigung mit diesen Wein-Dramoletten war eine große Bereicherung für mich“, begeisterte sich Juryvorsitzende Ulrike Beimpold bei der Preisverleihung.
Die Juroren
Ulrike Beimpold (Vorsitz)
Professor Gerhard Tötschinger (Initiator)
GD Mag. Erwin Hameseder (Raiffeisen-Holding NÖ-Wien)
DI Anton Bodenstein (Weingut Prager)
Probst Mag. Maximilian Fürnsinn,
Dir. Prof. Norbert Gollinger (ORF NÖ)
CR Michael Jäger (KURIER NÖ)
CR Harald Knabl (NÖN)
LR Dr. Stephan Pernkopf
Mag. Susanne Felicitas Wolf (Autorin und Dramaturgin)
Cornelius Obonya (Schauspieler)
KR Wolfgang Übl (markant Werbeagentur)
Die Preisträger
1. Platz: Wolfgang Pollanz: „Acht(erl) oder Zwei Schauspieler suchen ihren Autor“
2. Platz: Doris Egger: „Begegnung“
3. Platz: Andreas Renoldner: „Rot Weiss - Weiss Rot“
4. Plätze: Christian Filek: „Was neulich in einem sehr feinen Restaurant geschah…“
René Freund: „Wein.Schaum.Suppe.“
Rudolf Geiser: „Tu felix Austria“
Tanja Mette: „Gepanscht“
Günther Pfeifer: „Der Weinachtmann“
Andreas Tichy: „Der Jahrhundertwein“
Bernd Watzka: „Penthesilea“
Der 1. Platz war mit 5.000 Euro, der 2. Platz mit 3.000 Euro und Platz 3 mit 2.000 Euro dotiert. Die Viertplatzierten erhielten einen Anerkennungspreis von je 1.000 Euro. Weiters wurde den Preisträgern eine Bronze-Skulptur mit dem Namen „Werkzeug des Poeten“, gestaltet vom österreichischen Künstler Professor Karl Korab, überreicht.
„Vinum et Litterae 2010“ – Weinessay!
Schreibwütige an die Griffeln: Im Jahr 2010 werden bei „Vinum et Litterae“ die besten Weinessays prämiiert! Gesucht werden geistreiche, wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Denkversuche bzw. Deutungen zu vorgegebenen Themen rund um den österreichischen Wein.
Informationen zu den Siegerwerken und den Künstlern, Fotos der Verleihung des „Vinum et Litterae 2009“ sowie weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter: www.vinumetlitterae.at.
Partner des „Vinum et Litterae 2009“
Land NÖ, ORF NÖ, NÖN, Kurier sowie das Weingut Prager.
Rückfragenhinweis:
Katharina Fuchs, Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, +43/1/211 36-2404, katharina.fuchs@rh.raiffeisen.at
Caroline Faulmann, markant werbeagentur, +43/1/533 1 335-33, caroline.faulmann@markant.at
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