VINUM ET LITTERAE 2007 zurück

PRESSEINFORMATION

 

„Der Wein g’hört behandelt genau wie de Leut,
solang ma’n net kennt, redt ma am besten net g’scheit.
Ma muaß si’ befass’n, wie er is und was er tuat,
dann wird ma eam versteh’n – ohne a einziges Wort“.
(Auszug Siegerwerk: Stefan Gössinger: „Ohne a einziges Wort“) 

„Vinum et Litterae 2007“ – Der besungene Wein
Die besten Wein-Lieder wurden im Kloster Und ausgezeichnet.
 
Krems, 21. November 2007. Bereits zum vierten Mal wurde der österreichische Preis für Wein und Kunst „Vinum et Litterae“ im Kloster UND in Krems vergeben. Prämiiert wurden heuer die zehn besten Lieder zum Thema Wein. Stefan Gössinger konnte mit dem Titel „Ohne a einziges Wort“ den Sieg für sich verbuchen. Künstlerischer Leiter des heurigen Wettbewerbs war der Komponist und Stargeiger Toni Stricker. Der heuer mit 18.000 Euro dotierte Preis wurde von Niederösterreichs Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Mag. Erwin Hameseder überreicht. Die Sieger präsentierten ihre Lieder live auf der Bühne.
 
Von Rebläusen, die unentwegt Wein wollen, der Erkenntnis, dass der Doppler eine Magnumflasche ist, oder von der Weinseligkeit erzählten die prämiierten Lieder des Wettbewerbs für Wein und Kunst „Vinum et Litterae 2007“ am Mittwoch Abend im Kloster UND in Krems. Von Klassik über Balladen bis hin zu Mundart-Liedern deckten die diesjährigen Preisträger ein breites musikalisches Spektrum ab.
 
„Der Wein ist untrennbar mit österreichischer Lebenskultur verknüpft. Dass Wein aber auch den Geist belebt, beweisen die Originalität und Kreativität der eingereichten Lieder aus allen musikalischen Richtungen. Es freut mich sehr, dass unsere heurige Themenwahl einen so großen Zuspruch erhalten hat“, erklärte Gastgeber Mag. Erwin Hameseder, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, bei der Preisverleihung. Das Heurigenlied habe vor allem im Osten Österreichs eine lange Tradition. „Wir wollten aber zeigen, dass sich auch andere Musikrichtungen hervorragend dazu eignen, den Wein, als besonders wertvolles österreichisches Kulturgut, zu würdigen.“, betonte Hameseder weiter.
 
„Ich war mir sehr sicher, in den zehn Jahren, als ich einen Partner für „Vinum et Litterae“ gesucht habe, dass das einmal ein großer Erfolg sein wird. Nun ist der Wettbewerb dank der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien sogar zum sehr großen Erfolg geworden. Selbst in Berlin, München und Bozen, wo ich in den letzten Wochen gearbeitet habe, weiß man von diesem ,Vinum et Litterae’", freute sich Ideenvater Prof. Gerhard Tötschinger bei der Preisverleihung über die sehr erfreuliche Entwicklung dieses Wettbewerbs.
 
Die Geschichte von „Vinum et Litterae“
„Vinum et Litterae“ wurde im Jahr 2004 von der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien und Prof. Gerhard Tötschinger ins Leben gerufen. Das Ziel des Wettbewerbs für Wein und Kunst ist, die Bedeutung des Weins als Teil der österreichischen Lebenskultur in Österreich und über die heimischen Grenzen hinaus stärker bewusst zu machen, sowie Kunst und Künstler zu fördern und zu unterstützen. Der Preis zeichnet sich dadurch aus, dass der Fokus jedes Jahr auf ein anderes künstlerisches Genre gelegt wird. Im Jahr 2004 wurden die besten literarischen Werke, 2005 die besten Karikaturen und im vergangenen Jahren die besten Kurzfilme, die den österreichischen Rebensaft zum Thema haben, prämiiert.
 
Der Wettbewerb steht unter dem Ehrenschutz von Niederösterreichs Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und Raiffeisen Generalanwalt Dr. Christian Konrad.
 
Wein und Lied
Bei „Vinum et Litterae 2007“ waren Komponisten, Texter, Sänger und Musiker dazu eingeladen, den Wein als österreichisches Kulturgut zu besingen. Hauptaugenmerk der Bewertung lag auf dem „Gesamtwerk“. Text, Musik und Arrangement sollten eine musikalische Symbiose ergeben. Die maximale Liedlänge von vier Minuten durfte dabei nicht überschritten werden. „Ich glaube, dass das gesetzte Ziel des heurigen Wettbewerbes, nämlich eine Vielfältigkeit an musikalischen, textlichen und interpretarorischen Ausdrucksmöglichkeiten zu diesem Thema aufzuzeigen, absolut erreicht wurde“, zeigte sich der Juryvorsitzende Toni Stricker bei der Preisverleihung mit der Vielzahl an qualitativ hochwertigen Werken höchst zufrieden. 128 Lieder von Künstlern aus ganz Österreich werden eingereicht. „Durch die große Zahl an Einsendungen war es für unsere breit gefächerte Jury nicht einfach, eine Reihung ausschließlich nach Qualitätskriterien zu finden. Die schließlich preisgekrönten Titel sind jedoch ein durchaus hörenswertes Resultat“, so Stricker weiter.
 
Die Juroren
Toni Stricker (Vorsitz), Prof. Gerhard Tötschinger (Initiator), GD Mag. Erwin Hameseder (Raiffeisen-Holding NÖ-Wien), DI Anton Bodenstein (Weingut Prager), Probst Maximilian Fürnsinn, Dir. Prof. Norbert Gollinger (ORF NÖ), CR Michael Jäger (KURIER NÖ), CR Harald Knabl (NÖN), LTM Klaus Merkl (NÖ-Werbung), Richard Österreicher (Komponist), LR DI Josef Plank, Mario Rossori (Pate Records) und Wolfgang Übl (markant Werbeagentur).
 
Die Preisträger
1. Platz:         Stefan Gössinger: „Ohne a einziges Wort“
2. Platz:         Wilhelm Vranovsky „I mach’ an Wein“
3. Platz:         Christian Fichtinger: „Wie a guater Wein“
3. Platz:         Fritz Gillinger: „A Doppler hast Magnun“
4. Plätze:       Espresso Schrammeln: „Unser Wein“
                       Gottfried Kaghofer: „Weinlied“
                       Elisabeth Mellauner: „A Glaserl Wein“
                       Christian Tesak & Gerhard Blazek: „I glaub, i hob Rebläus“
                       Uli Wigger: „Rot-Weißer Wein“
                       Zimt und Zauber: „Wie wird wohl heuer der Wein wer’n?“
 
Der 1. Platz war mit 5.000 Euro, der 2. Platz mit 3.000 Euro und Platz 3 mit je 2.000 Euro dotiert. „Die Qualität der Lieder an der Spitze war heuer so ausgezeichnet, dass wir uns dazu entschieden haben, zwei dritte Plätze zu vergeben“, erklärte Mag. Hameseder.
 
Die Viertgereihten erhielten einen Anerkennungspreis zu je 1.000 Euro. Weiters wurde den Preisträgern eine Bronze-Skulptur mit dem Namen „Werkzeug des Poeten“, gestaltet vom österreichischen Künstler Prof. Karl Korab, überreicht.
  
„Vinum et Litterae 2008“ – Poeten gesucht!
Zum fünfjährigen Jubliläum von „Vinum et Litterae“ kehrt der Wettbewerb wieder zurück zu seinen Wurzeln – zur Literatur. Allerdings mit einer Spezifizierung: Der Wettbewerb widmet sich im nächsten Jahr der dichtenden Kunst. Von Mundartgedichten über Schüttelreime bis hin zur lyrischen oder Prosadichtung zum Thema Wein werden der Kreativität der Poeten keine Grenzen gesetzt.
 
Informationen zu den Siegerwerken und den Künstlern, Fotos der Verleihung des „Vinum et Litterae 2007“ sowie weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter: www.vinumetlitterae.at.
 
Partner des „Vinum et Litterae 2007“:
Land NÖ, ORF NÖ, NÖN, Kurier sowie das Weingut Prager.
 
Rückfragehinweis:
Katharina Fuchs
Raiffeisen-Holding NÖWien
Tel: 01/21136/2404
Email: katharina.fuchs@rh.raiffeisen.at