VINUM ET LITTERAE 2006 zurück

PRESSEINFORMATION

Krems, am 18. Oktober 2006

"Vinum et Liltterae 2006" - Der Wein im Kurzfilm

Die besten Kurzfilme rund um den Wein wurden im Kloster Und ausgezeichnet

Krems, 18. Oktober 2006. Zum dritten Mal wurde heuer der österreichische Preis „Vinum et Litterae“ – dieses Jahr zum Thema „Wein und Kurzfilm“ – vergeben. Die Gala fand im prunkvollen Kirchenschiff des Kloster UND in Krems statt. Prämiiert wurden die zehn besten Kurzfilme, die den österreichischen Rebensaft zum Thema haben. Der mit insgesamt 17.000 Euro dotierte Preis wurde von Niederösterreichs Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, Prof. DDr. Kurt Mündl, Prof. Gerhard Tötschinger und GD Mag. Erwin Hameseder überreicht. Im Rahmen der Preisverleihung wurde auch das Buch „Alles Wein!“, mit Texten und Karikaturen aus den Wettbewerben der letzten zwei Jahre, der Öffentlichkeit präsentiert.

Haben Backwaren Gefühle? Wie kann man mit Wein Musik machen und was passiert, wenn eine Reblaus zum Monster mutiert? Antworten auf diese und viele weitere Fragen lieferten Mittwoch Abend die zehn Siegerfilme des Wettbewerbs für Wein und Kunst „Vinum et Litterae“ dem interessierten Publikum im Kloster Und in Krems. Ziel des von der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien initiierten Wettbewerbs ist es, die Bedeutung des Weins als einen Teil österreichischer Lebenskultur, und auch über die Grenzen hinaus, zu unterstreichen und noch stärker bewusst zu machen.

Der österreichische Wein im Film kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Es sei daher naheliegend gewesen, den heurigen Wettbewerb dem Film, speziell dem Genre „Kurzfilm“, zu widmen, erklärte Gastgeber Mag. Erwin Hameseder, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, bei der Preisverleihung. „Wein ist untrennbar mit österreichischer Lebenskultur verbunden. Wie inspirierend es sein kann, sich mit dem Thema Wein auseinander zu setzen, haben unsere Teilnehmer heuer eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die Vielfalt und hohe Originalität der eingereichten Werke war sehr beeindruckend “,  betonte Hameseder.

„An der Schwelle zum vierten Jahr von ‚Vinum et Litterae’ kann man ohne falsche Bescheidenheit von einem großartigen Erfolg sprechen, den wir mit den Texten, Karikaturen und Kurzfilmen zustande gebracht haben“, freute sich Ideenvater Prof. Gerhard Tötschinger bei der Preisverleihung über die sehr erfreuliche Entwicklung dieses Wettbewerbs. Tausende Menschen haben durch ihre Einsendungen an diesem Erfolg mitgewirkt – als Gestalter, dichtend, zeichnend, hinter oder vor einer Kamera, so Tötschinger weiter.

Die Geschichte von "Vinum et Litterae"

Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien hat den Wettbewerb  „Vinum et Litterae“ gemeinsam mit Prof. Gerhard Tötschinger im Jahr 2004 aus der Taufe gehoben. Unter dieser Marke wird jedes Jahr ein Themenschwerpunkt in Verbindung mit österreichischem Wein gesetzt. Ziel dieses Preises ist, das Kunst-Bewusstsein in Österreich anzuheben, das Image österreichischer Weine zu steigern und heimische Kunst und ihre Künstler zu fördern und zu unterstützen. Im Jahr 2004 wurden die besten literarischen Werke, im darauffolgenden Jahr die besten Karikaturen, die den österreichischen Rebensaft zum Thema haben, prämiiert.

Seit Beginn an steht der Wettbewerb unter dem Ehrenschutz von Niederösterreichs Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, ORF-Generalintendantin Dr. Monika Lindner und Raiffeisen Generalanwalt Dr. Christian Konrad.

Wein und Kurzfilm

Teilnahmeberechtigt an „Vinum et Litterae 2006“ waren alle, die an Wein und Kunst interessiert sind. Mit einer Einschränkung: Die Kunst- und Weinliebhaber sollten ihr Interesse am Wein in Form eines Kurzfilms zum Ausdruck bringen. Die maximale Filmlänge von acht Minuten durfte dabei nicht überschritten werden. „Die Einsendungen waren für mich mehr als überraschend, da die Umsetzungen ausnahmslos äußerst professionell gelungen waren. Schon alleine aus diesem Grunde war es für die Juroren wirklich nicht einfach, das ,best of’ der Sieger zu filtrieren“, betonte der Jury-Vorsitzende Prof. DDr. Kurt Mündl. 58 Einsendungen mit unterschiedlichsten Ansätzen wurden eingereicht. Nach langen Diskussionen habe sich die Jury letztendlich auf jene drei Filme einigen können, die das breite Spektrum aller Einsendungen am besten widerspiegeln: vom klassischen Dokumentationsstil über Trick- und Animationsumsetzungen bis hin zum rhythmischen Musikvideo, erklärte Mündl.

Die Juroren

Prof. DDr. Kurt Mündl (Vorsitz), Prof. Gerhard Tötschinger (Initiator), GD Mag. Erwin Hameseder (Raiffeisen-Holding NÖ-Wien), Mag. Christa Auderlitzky (Österr. Filmgalerie), DI Anton Bodenstein (Weingut Prager), Probst Maximilian Fürnsinn, Dir. Prof. Norbert Gollinger (ORF-NÖ), Prof. Mag. Rudolf Klingohr (Interspot Filmges.m.b.H), CR Harald Knabl (NÖN), LTM Klaus Merkl (NÖ-Werbung), LR DI Josef Plank und Wolfgang Übl (markant Werbeagentur).

Die Preisträger

1. Platz:                   Florian Wurzer (Kärnten): „In vino musica“

2. Platz:                   Heinz Wagner (NÖ): „So wie einst“

3. Platz:                   Christian Tuerr (NÖ): „6 x Wein“

4. Plätze:                 Christian Filek (Wien): „Neulich im Weingarten“
                                Lucia Haslauer (Wien): „Fundatrix“
                                Mark Kempken: (Hessen, D) „Die Wahrheit liegt im Wein (du
                                bist die Schönste)“
                                Günther Lainer (OÖ): „Weine nicht, wenn du was für Weine
                                brauchst“
                                Werbeagentur Schirmbrand (NÖ): „Staatsvertrag“
                                Gaetano Vanucchi (Toskana, I): „essenz“
                                Anne Walther (Nordrhein-Westfalen, D): „180°C – Die
                                Liebe kennt viele Rezepte“

Der 1. Platz war mit € 5.000,-, der 2. Platz  mit € 3.000 und Platz 3 mit € 2.000,- dotiert. Die Viertgereihten erhielten einen Anerkennungspreis zu je € 1.000,-. Neben einer Urkunde wurde den Preisträgern eine Bronze-Skulptur mit dem Namen „Werkzeug des Poeten“, gestaltet vom renommierten österreichischen Künstler Prof. Karl Korab, überreicht.

Vinum et Litterae im Kino

Da die besten Filme rund um die edlen Tropfen der Öffentlichkeit nicht vorenthalten werden sollen, werden diese im Rahmen eines Themenabends in zwei Kinos über die Leinwand flimmern:

In Wien: 7. November 2006, 20.30 im Votivkino
Währinger Str. 12, 1090 Wien, Tel: 01/317 35 71

In Krems: 14. November 2006, 19.00 in der Österreichischen Filmgalerie
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30, A-3500 Krems, Tel.: 02732/ 90 80 00

Der Unkostenbeitrag beträgt zwei Euro. Im Anschluss an die Vorführung findet eine Weinverkostung, gesponsert von Weingut Prager, statt. Karten sind an den Kinokassen bzw. per Telefon (Tel. Nr. siehe oben) zu reservieren.

ALLES WEIN!“ Literaturen und Karikaturen

Im Rahmen der Gala VINUM ET LITTERAE 2006 wurde das Buch „ALLES WEIN!“ – ein Sammelwerk der besten literarischen Beiträge und der besten Karikaturen aus den letzten zwei Jahren präsentiert. Abgerundet wird das wahre „Feuerwerk“ an Beiträgen zum Thema Wein durch ein Vorwort von Gerhard Tötschinger und Karikaturen von Ironimus Prof. Gustav Peichl.
Das Buch ist im Residenzverlag erschienen und zu einem Preis von 19,90 Euro im Handel erhältlich. (Weitere Informationen entnehmen Sie bitte beiliegendem Info-Blatt.)

Vinum et Litterae 2007 - Runde vier wird musikalisch

Im Jahr 2007 werden die besten Lieder zum österreichischen Wein gesucht. Komponisten, Texter, Sänger und Musiker sind aufgerufen, den heimischen Rebensaft in ihren Liedern zu würdigen.

Informationen zu den Siegerwerken, Fotos der Verleihung des „Vinum et Litterae 2006“ sowie weitere Informationen zum Wettbewerb finden Sie unter: www.vinumetlitterae.at

Partner des „Vinum et Litterae 2006“:
Land NÖ, ORF NÖ, NÖN, Weingut Prager VOTIV Kino und die österreichische Filmgalerie.

Rückfragehinweis:
Raiffeisen-Holding NÖ-Wien
Katharina Fuchs
Tel.: +43/1/211 36-2404
Email: katharina.fuchs@rh.raiffeisen.at