Raiffeisen Kärnten hat 2009 erfolgreich gemeistert zurück
Raiffeisen weiterhin unangefochtene Nummer eins unter den Kärntner Banken

Die drei Vorstandsdirektoren der RLB Mag. Gert Spanz, Mag. Peter Gauper und Mag. Georg Messner präsentieren die Bilanzergebnisse 2009 von Raiffeisen in Kärnten. Neu an Bord ist Mag. Gert Spanz, verantwortlich in der RLB für Riskomanagement und Banksteuerung
- 5.000 neue Kunden
- Spareinlagen stiegen auf 3,28 Mrd. Euro
- Die Finanzierungsleistung liegt bei 3,9 Mrd. Euro
- Mit 83 Mio. Euro ein starkes Betriebsergebnis
- EGT stieg um 50 Prozent auf 44 Mio. Euro
- 12,76 Prozent Eigenmittelquote als solider Risikopolster
- Bilanzsumme liegt bei 8,1 Mrd. Euro
- Kundenanzahl stieg um 5.000 auf 275.000 an
Raiffeisen ist weiterhin die unangefochtene Nummer eins unter den Kärntner Banken. Der Vorstandssprecher der Raiffeisenlandesbank Kärnten, Mag. Peter Gauper, verweist in seiner Jahresbilanz 2009 auf 275.000 Kunden, was einem Zuwachs gegenüber dem Jahr zuvor von 5.000 Kunden entspricht. Stolz ist Raiffeisen auf das Geschäftsergebnis bei wirtschaftlich äußerst schwierigen Rahmenbedingungen.
Raiffeisen steht für Sicherheit – größter Lebensversicherer im Lande
„Jeder zweite Kärntner vertraut sein Geld einer Raiffeisenbank im Lande an“, so Vorstandsdirektor Mag. Georg Messner. Im Berichtsjahr konnten die Spareinlagen abermals gesteigert werden, in Summe um ein Prozent auf 3.283 Mio. Euro. Trotz der Turbulenzen auf den Finanzmärkten kam es im Vorjahr im Wertpapiergeschäft zu keinen Einbußen. Im ersten Quartal 2009 waren Rückgänge, im zweiten bereits Zuwächse zu verzeichnen, sodass in Summe das Ergebnis dem Vorjahreswert entspricht. Der Wertpapierbestand liegt bei 1,2 Mrd. Euro.
Laut Messner bevorzugten die Kunden eher die konservativen Sparformen wie Sparbuch und Bausparen. Veranlagungen in Lebensversicherungen waren besonders beliebt. Stolz ist Messner auf die Ergebnisse im Versicherungsgeschäft. Die Raiffeisen Versicherung war 2009 der größte Lebensversicherer im Lande, also die Nummer eins in Kärnten. Per Jahresende lag das Bestandsprämienvolumen in dieser Sparte bei 124 Mio. Euro. Bei den Bausparverträgen gab es kärntenweit über 17.000 Neuabschlüsse, der Bestand liegt in Summe bei 90.000 Verträgen.
Der Bankpartner für die Kärntner Wirtschaft
Die Investitionsfreude war, bedingt durch die Wirtschaftslage, eher zurückhaltend. Dennoch konnte das Finanzierungsvolumen um 1,5 Prozent auf 3.907 Mio. Euro gesteigert werden. Betont wird, dass die Kreditvergabe gestern wie heute in erster Linie von der Bonität des Kunden abhängt. „Da kommt uns die Nähe vor Ort zum Kunden sehr entgegen, man kennt ihn und analysiert anstehende Projekte effizienter und schneller“ so Gauper. Im abgelaufenen Jahr haben über 8.000 Unternehmen in Kärnten einen Kredit bei Raiffeisen in Anspruch genommen. Mit einem Marktanteil von 53 Prozent ist jedes zweite Kärntner Unternehmen Kunde von Raiffeisen. Der Marktanteil bei den Landwirten liegt sogar bei 82 Prozent. „Die Nummer eins Position als „Partner der Kärntner Wirtschaft“ konnte abermals ausgebaut werden“, betont Gauper.
Stolz auf das Ergebnis in schwierigen Zeiten
Gauper berichtet mit Stolz, dass „das operative Ergebnis über den Erwartungen liegt“. Trotz enorm schwieriger Wirtschaftslage konnten mit 83 Mio. Euro das dritthöchste Betriebsergebnis in der Geschichte von Raiffeisen Kärnten und ein EGT (Gewinn vor Steuer) in der Höhe von 44 Mio. Euro erzielt werden. Die Eigenmittelquote stellt mit 12,76 Prozent (+0,46 Prozent) eine solide Basis für den langfristigen Erfolg dar, die Kernkapitalquote liegt bei 9,87 Prozent (+0,29 Prozent) oder 508 Mio. Euro. Mit diesem stabilen Sicherheitspolster hat Raiffeisen für die künftigen Herausforderungen vorgesorgt. Die Bilanzsumme ist um ein Prozent gesunken und liegt bei 8,1 Mrd. Euro.
Bedeutender privater Arbeitgeber in Kärnten
Mit knapp 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist Raiffeisen einer der bedeutendsten privaten Arbeitgeber in Kärnten, der Frauenanteil liegt etwa bei 50 Prozent. Rund drei Viertel der Belegschaft hat ihren Arbeitsplatz in der Wohnortgemeinde. „Der Bestand an Mitarbeitern in Kärnten soll sogar auf Grund der hohen Kundenanzahl und dem gestiegenen Bedarf an Beratungen weiter ausgebaut werden. Wir sind auf der Suche nach qualifizierten Kundenbetreuern im Privat- und Firmenkundengeschäft“, betont Messner.
Ausblick auf 2010
Oberstes Ziel laut Vorstandsdirektor Mag. Gert Spanz sei, die „Position als Bankpartner Nr. eins in Kärnten“ zu halten, wobei die Erreichung stabiler Ergebnisse eine Herausforderung darstelle. Laut Spanz sei weiterhin eine vorsichtige Haltung bei Investitionen in allen Branchen gegeben. Die Kapitalmärkte springen wieder an, sind jedoch schwer einschätzbar. „Es ist wiederum ein schwieriges Jahr, per Stand heute sind wir jedoch mit den Ergebnissen zufrieden, also auf Kurs“, betont Spanz, das Ergebnis von 2009 sollte demnach auch heuer erreicht werden. Die Nr. eins Position in den Bereichen Online-Banking und in der Versicherung gilt es auszubauen.


