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Serie "Frauen, die bewegen" zurück

Interview mit Gertrud Pernkopf, Assistentin im Vorstandsbüro

Gertrud Pernkopf und ihre Tochter Sophie 

Gertrud Pernkopf und ihre Tochter Sophie im "Sumsi's Learning Garden"

Dass sich Beruf und Familie in der Raiffeisenlandesbank OÖ vereinbaren lassen, schätzt auch Gertrud Pernkopf, Assistentin im Vorstandsbüro. Im Interview erzählt die 36-Jährige von ihrer Rolle als berufstätige Mutter und warum ihr der Wiedereinstieg besonders leicht gefallen ist.

Wie alt war Ihre Tochter, als Sie die Karenzpause beendet haben?
Sophie war 1 Jahr und 10 Monate alt.

Wie leicht ist Ihnen der Wiedereinstieg gefallen?
Ich hatte das große Glück, dass die Raiffeisenlandesbank OÖ eine betriebsinterne Krabbelstube und Kindergarten, den Sumsi’s Learning Garden, errichtet hat, als ich gerade in Karenz war. Sophie war einen Monat in der Krabbelstube in der Eingewöhnungsphase und ich konnte ruhigen Gewissens und mit Vorfreude wieder in den Beruf einsteigen.

Wie gefällt es Sophie im Kindergarten?
Meine Tochter ist irrsinnig gerne im Kindergarten, weil die Räumlichkeiten sehr schön gestaltet, hell und freundlich sind, viel mit Naturmaterialien gearbeitet wird und die Pädagoginnen sehr sympathisch und kompetent sind. Sophie fühlt sich rundherum wohl und würde am liebsten auch am Samstag und Sonntag hingehen. Im Kindergarten weiß ich mein Kind in guter Obhut: Es gibt hervorragendes, abwechslungsreiches Essen, tolle Spielmöglichkeiten und einen großen Garten. Die Kinder verbringen täglich und zu jeder Jahreszeit viel Zeit im Freien. Und ein riesiger Bonus ist, dass der Kindergarten zweisprachig in Englisch und Deutsch geführt wird. Meine Tochter fühlt sich in ihrer Gruppe sehr wohl, daher kann ich beruhigt meinem Teilzeitjob nachgehen.

Hatten Sie also einen nahtlosen Übergang von der Karenz ins Berufsleben?
Ja, denn während der Karenz wurde ich im Rahmen von extra für Wiedereinsteigerinnen organisierten Veranstaltungen und per Mail von unserem Personalmanagement auf dem Laufenden gehalten. Für Mütter in Karenz gibt es auch Treffen, um auf den aktuellen Stand gebracht zu werden. Dieser Austausch hilft, Bedenken zu beseitigen, gibt Sicherheit und Motivation. Deshalb gab es beim Wiedereinstieg in den Beruf niemals ein „Fremdeln“ oder das Gefühl, weg gewesen zu sein.

Wie viel arbeiten Sie und wie sieht Ihr Tagesablauf aus?
Wir haben mein Stundenpensum von anfangs 15 Stunden auf später 20 Stunden in der Woche festgelegt, wobei sich die Stunden erhöhen oder verringern lassen. Nachdem ich an drei Tagen die Woche bis am frühen Nachmittag arbeite, lässt sich das sehr gut vereinbaren. Vor Arbeitsbeginn bringe ich Sophie in den Kindergarten und gegen 14:30 Uhr hole ich sie wieder ab. Danach fahren wir gemeinsam nach Hause, wo wir den Rest des Tages gemeinsam spielen, zu Abend essen usw.

Ist Kindererziehung reine Frauensache?
Keinesfalls! Kindererziehung ist nicht mehr alleinige Frauensache. Das Kind fühlt sich am wohlsten, wenn es Mutter und Vater an seiner Seite hat. Und auch Geschwister nehmen, wenn vielleicht auch unbewusst, Einfluss. Daher ist Kindererziehung Familiensache, von den Großeltern hin bis zu den jüngeren Familienmitgliedern.

Bleibt neben Beruf und Familie noch Zeit für Hobbys?
Ich bin passionierte Jägerin und genieße das Beobachten der Natur, wie sie den Jahreskreislauf lebt und bereite auch gerne Wildbret zu. Sophie ist im Winter immer ganz freudig beim Wildfüttern dabei. Und im Winter, wenn im Revier Schonzeit ist, betreibe ich noch gerne mit meiner Familie Wintersport – vom Rodeln bis hin zum Schifahren und Snowboarden.

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