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Hameseder: Biogasanlage als Startprojekt der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien bestens geeignet

Orth a. d. Donau (22. Juni 2007). „Die Biogasanlage in Orth a.d. Donau ist ein Beweis für die rasche und unbürokratische Zusammenarbeit zwischen den Rohstoffproduzenten, der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien und der lokalen Raiffeisenkasse. Es ist beispielgebend für weitere derartige Projekte, die wir in der Folge im Inland umsetzen wollen“, erklärte Mag. Erwin Hameseder, Generaldirektor der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, anlässlich des feierlichen Spatenstichs für die Anlage. „Die Biogasanlage eignet sich bestens als Startprojekt“, so Hameseder. 100 Prozent der erforderlichen Rohstoffe kommen direkt von der Genossenschaft und Wärme und Strom aus Biogas werden wiederum ins regionale Netz eingespeist. 2000 Haushalte können so mit Strom und 200 mit Wärme versorgt werden.

Raiffeisen ist der wichtigste und verlässlichste Partner der heimischen Bauern als Rohstoff-Lieferanten. Das gilt auch für die Energierohstoffe. Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien hat daher das Thema „Erneuerbare Energie“ als neues Geschäftsfeld definiert. Um entsprechende Projekte zu evaluieren und abzuwickeln, wurde die RENERGIE Raiffeisen Managementgesellschaft für erneuerbare Energie gegründet. Insgesamt wurden dafür 100 Mio. Euro an Eigenkapital reserviert. Die Biogasanlage in Orth a.d. Donau ist das erste Projekt der RENERGIE, das realisiert wird.

Hameseder hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung regionaler Initiativen hervor, die von bäuerlichen Genossenschaften ausgehen: „Sie sind ein wichtiger Motor für die Weiterentwicklung der heimischen Landwirtschaft und des ländlichen Raumes. Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien unterstützt mit ihrem Netzwerk, zu dem Unternehmen wie Leipnik-Lundenburger, AGRANA und NÖM, aber auch im weiteren Sinne die RWA und die örtlichen Raiffeisenbanken gehören, solche Initiativen in optimaler Weise.“

Ausgezeichnete Zusammenarbeit mit regionaler Genossenschaft

RENERGIE-Geschäftsführer Dr. Andreas Glatzer unterstrich die ausgezeichnete Zusammenarbeit zwischen RENERGIE und der lokalen Genossenschaft. „Darin liegt die Besonderheit dieses Projektes: Die Geschäftsführung der Anlagen-Betreibergesellschaft wird von der Genossenschaft und RENERGIE gemeinsam ausgeübt.“ Diese Partnerschaft habe für beide Seiten Vorteile. „Zum einen ist durch die direkte Beteiligung der Landwirte die Rohstoffversorgung der Anlage langfristig gesichert. Auf der anderen Seite erleichterte die Zusammenarbeit mit der RENERGIE, die ja eben nicht Bank sondern Investor mit Eigenkapital ist, den Landwirten die Finanzierung und die Umsetzung des Projektes“, so Glatzer.

Johann Michalitsch, Obmann der Biogasanlage Orth a.d. Donau, zeigte sich erfreut, wie rasch das Projekt nun realisiert wird. „Vor rund zwei Jahren entstand die Idee, eine Anlage zur Gaseinspeisung zu errichten, schließlich haben wir uns für die Strom-Wärme-Variante entschieden“, so Michalitsch. Außerdem eigne sich der gewählte Standort in Orth a.d. Donau hervorragend für diese Biogasanlage, da der durchschnittliche Transportweg für die Rohstoffanlieferung nur zwei Kilometer beträgt.

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Raiffeisen-Holding NÖ-Wien
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Tel.: 01-21136-2419                                                                                                     
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