AKOR Konsortium behält sich rechtliche Schritte gegen Asfinag-Entscheid vor zurück

Entscheidung zur Nordautobahn A5 nicht nachvollziehbar

Wien, 23. Juni 2006. Für das AKOR Konsortium („Autobahnkonsortium Ost-Region“) ist die gestern gefällte Entscheidung über den Bestbieter für die Planung, Errichtung, Finanzierung und den Betrieb des ersten Teilstücks der A5 Nordautobahn nicht nachvollziehbar. Die Asfinag hat in ihrer gestrigen Aufsichtsratsitzung den Bestbieter festgelegt. Medienberichten zufolge handelt es sich um das Konsortium bestehend aus Hochtief und Alpine-Mayreder. Bisher wurden keine näheren Details dazu bekanntgegeben. Das AKOR Konsortium wird die Entscheidungsgrundlage sofort nach Erhalt der notwendigen Informationen prüfen und behält sich vor, gegebenenfalls rechtliche Schritte gegen die Entscheidung zu unternehmen.

AKOR erwartet, dass die Vergabe auf der Grundlage transparenter, für alle Bieter in gleicher Weise vorhersehbarer Kriterien durchgeführt wird. Bisher kolportierten Informationen zufolge kann eine Ungleichbehandlung der drei Bieterkonsortien nicht ausgeschlossen werden.

Das AKOR Konsortium ist die einzige rein österreichische Gruppe unter den bevorzugten Bietern. Im Konsortium sind mit Strabag, Porr, Swietelsky und Habau sowie Raiffeisen, BA-CA, Investkredit und Immorent die größten österreichischen Baufirmen und Finanzinstitute zusammengefasst.

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