Vonwiller-Gruppe erwirbt Unimills in Tschechien zurück
LLI-Tochter stärkt Position als größte europäische Mühlengruppe
(LLI, Wien, 2. August 2005). Die Erste Wiener Walzmühle Vonwiller Vermögensverwaltung GmbH Schwechat, eine Tochter der Leipnik-Lundenburger Invest Beteiligungs AG (LLI), erwarb heute die tschechische Unimills a.s, Prag – vorbehaltlich der kartellrechtlichen Genehmigung in Tschechien und in Österreich.
Die Unimills-Gruppe besteht aus drei Gesellschaften mit insgesamt vier Standorten (Litomerice, Mlada Boleslav, Kyjov und Pardubice) und hält derzeit einen Marktanteil von circa 25 Prozent. Das entspricht der Struktur, wie sie derzeit in Österreich existiert. Bei der Unimills-Gruppe handelt es sich um ein sehr gut organisiertes Unternehmen mit hoher Produktivität. Insgesamt 200 Mitarbeiter vermahlen dort jährlich rund 310.000 Tonnen Getreide.
Mit dem Erwerb von Unimills investiert die LLI weiterhin in die Expansion ihres Kerngeschäftsfeldes Mehl und Mühle. Sie hat damit ihr strategisches Ziel, auch am tschechischen Mühlenmarkt Fuß zu fassen, erreicht. Schon vor der Akquisition in Tschechien war die LLI-Mühlengruppe die Nummer eins in Europa. In Ungarn hat sie mit PannonMill Rt. die Marktführerschaft inne. Nach dem Ausbau ihrer Beteiligung an den VK-Mühlen/Hamburg im vergangenen Jahr hält die LLI derzeit 55 Prozent am deutschen Mühlen- und Lebensmittelkonzern.
Die LLI-Mühlengruppe verfügt nach dem Erwerb von Unimills über insgesamt 35 Standorte im In- und Ausland mit einer Gesamtvermahlungsmenge von rund 2,5 Mio. Tonnen pro Jahr. Der Umsatz der Gruppe beträgt – nach derzeitigem Preisniveau – rund 600 Mio. Euro jährlich.
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