Termingeschäfte zurück
Es handelt sich allgemein dabei um ein Geschäft, das zu feststehenden Konditionen bis zu einem bestimmten, in der Zukunft liegenden Zeitpunkt, erfüllt werden soll. Die Erfüllung ist beim Termingeschäft für beide Seiten zwingend. Im Speziellen seien hier das Devisentermingeschäft und Forward Rate Agreements (FRA) erwähnt.
a.) Devisentermingeschäft
Ein Devisentermingeschäft beinhaltet die feste Verpflichtung, einen bestimmten Fremdwährungsbetrag zu einem späteren Zeitpunkt zu einem bereits beim Abschluss festgelegten Kurs zu kaufen oder zu verkaufen. Der Empfang der Gegenwährung bzw. die Lieferung erfolgt mit gleicher Valuta.
Ertragspotenzial
| Gewinne oder Verluste für den spekulativen Anwender von Devisentermingeschäften ergeben sich aus der Differenz der Devisenparitäten während oder bei Ende der Laufzeit des Termingeschäftes zu den Konditionen dieses Termingeschäftes. Die Anwendung zu Sicherungszwecken bedeutet die Festlegung eines Wechselkurses, sodass Aufwand oder Ertrag des gesicherten Geschäftes durch zwischenzeitliche Wechselkursänderungen weder erhöht noch geschmälert wird.
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Mögliche Risiken
| Währungsrisiko: Das Währungsrisiko von Devisentermingeschäften besteht bei Sicherungsgeschäften darin, dass der Käufer/Verkäufer während oder am Ende der Laufzeit des Devisentermingeschäftes die Fremdwährung günstiger erwerben/verkaufen könnte als bei Geschäftsabschluss, bzw. bei offenen Geschäften darin, dass er ungünstiger erwerben/verkaufen muss.
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| Transferrisiko: Die Transfermöglichkeiten einzelner Devisen können speziell durch den betreffenden Heimatstaat der Währung begrenzt werden. Die ordnungsgemäße Abwicklung des Devisentermingeschäftes wäre dadurch gefährdet.
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Risikodarstellung Devisentermingeschäft Kauf:

Besondere Bedingungen für Devisentermingeschäfte
Termingeschäfte sind maßgeschneiderte Produkte und sind nicht standardisiert. Es ist daher besonders wichtig, sich über die genauen Bedingungen zu informieren, insbesondere über
- Nominalbetrag
- Laufzeit
- Kursdefinition
- Währungsdefinition
b.) Forward Rate Agreements (FRA)
Das Forward Rate Agreement dient zur Vereinbarung von Zinssätzen künftiger Zinsperioden im Voraus. Da der Handel am Interbankenmarkt und nicht an der Börse erfolgt, besteht keine Standardisierung. Bei einem FRA handelt es sich somit anders als bei den nahe verwandten Zinsfutures um nach Betrag, Währung und Zinsperiode maßgeschneiderte Produkte.
Ertragspotenzial
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Der Käufer/Verkäufer des FRA hat durch den Erwerb/Verkauf den Zinssatz fixiert. Liegt der Referenzzinssatz am Fälligkeitstag über/unter dem vereinbarten Zinssatz (FRA-Preis), erhält der Käufer/Verkäufer eine Ausgleichszahlung. |
Mögliche Risiken
| Zinsrisiko: Das Zinsrisiko ergibt sich aus der Ungewissheit über die zukünftigen Veränderungem des Marktzinsniveaus. Dieses Risiko wirkt sich grundsätzlich umso stärker aus, je deutlicher der Marktzinssatz steigt oder fällt.
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FRAs sind maßgeschneiderte Produkte und sind nicht standardisiert. Es ist daher besonders wichtig, sich über die genauen Bedingungen zu informieren, insbesondere über
- Nominalbetrag
- Laufzeit
- Zinsdefinitionen

