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RZB: Beachtliches Ergebnis in schwierigem Krisenjahr zurück

RZB-Konzern steigert 2009 Gewinn vor Steuern um 38 Prozent

  • Jahresüberschuss vor Steuern steigt von 597 Millionen Euro auf 824 Millionen Euro
  • Solide Eigenmittelausstattung – Eigenmittelquote 13,1 Prozent
  • Ausgezeichnete Marktstellung im Heimmarkt Österreich und Zentral und Osteuropa

Vor dem Hintergrund des außergewöhnlich schwierigen wirtschaftlichen Umfelds erzielte der Konzern der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) ein beachtliches Ergebnis. Er erwirtschaftete einen Jahresüberschuss vor Steuern von 824 Mio. Euro und übertraf damit das Ergebnis von 2008 um 38 Prozent. Die voll konsolidierte Tochter Raiffeisen International Bank-Holding AG verbuchte einen Jahresüberschuss vor Steuern von 368 Mio. Euro.

"Die RZB-Gruppe zeigte auch im bisher schwierigsten Krisenjahr eine solide Entwicklung. Trotz konservativer Wertberichtigungspolitik stieg der Jahresüberschuss sehr deutlich an", sagte RZB-Generaldirektor Walter Rothensteiner. "Dieses Ergebnis zeigt nicht nur die Stärke unseres Geschäftsmodells, sondern belegt auch die Qualität der krisenbedingten Steuerungsmaßnahmen und den guten Zusammenhalt in der Raiffeisen Bankengruppe Österreich."

Konzern-Jahresüberschuss steigt auf 433 Mio. Euro

Während das operative Ergebnis der RZB im Berichtsjahr nur um 7 Prozent zurückging, sorgten Bewertungsergebnisse wegen der Folgewirkungen der weltweiten Finanz- und Bankenkrise sowie der Wirtschaftskrise in Zentral- und Osteuropa für unterschiedliche Ergebniseffekte.

Aufgrund der Rezession, die sowohl bei Retail-Kunden als auch bei Kommerzkunden einen Anstieg der Non-Performing Loans verursachte, wurden die Nettodotierungen zu Kreditrisikovorsorgen um 95 Prozent auf 2.247 Mio. Euro erhöht. Dagegen waren die Ergebnisse aus derivativen Finanzinstrumenten und Finanzinvestitionen durch Wertaufholungen wieder deutlich positiv und drehten von minus 1.049 Mio. Euro auf plus 482 Mio. Euro.

Der Jahresüberschuss vor Steuern wuchs auf dieser Basis um 38 Prozent von 597 Mio. Euro auf 824 Mio. Euro.

Eigenmittelquote auf über 13 Prozent verbessert

Das in den gesamten Eigenmitteln enthaltene Kernkapital stieg um 17 Prozent auf 8.904 Mio. Euro. Die Kernkapitalquote bezogen auf das Gesamtrisiko verbesserte sich damit um 2,4 Prozentpunkte auf 9,4 Prozent, die Kernkapitalquote bezogen auf das Kreditrisiko erhöhte sich um 3,4 Prozentpunkte auf 11,8 Prozent und die Eigenmittelquote um 2,9 Prozentpunkte auf 13,1 Prozent.

Zusammenschluss von RZB und RI als strategische Option

Bereits am 22. Februar 2010 gaben die Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB) und ihre börsenotierte Tochter Raiffeisen International Bank-Holding AG einen Zusammenschluss als mögliche strategische Option bekannt. Die Vorstände beider Institute bekräftigen weiterhin, dass auf diese Fusion intensiv hingearbeitet werde. Sie würde die Hauptgeschäftsfelder der RZB – vor allem das Geschäft mit österreichischen und internationalen Firmenkunden – mit jenen der Raiffeisen International zusammenfassen.

"Wir wollen diesen Schritt setzen, um sicherzustellen, dass wir unsere ausgezeichnete Position in CEE und Österreich auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten untermauern und ausbauen können", sagt RZB-Vorstandsvorsitzender und Raiffeisen International-Aufsichtsratsvorsitzender Walter Rothensteiner. "Unser Heimmarkt wird auch in Zukunft gute Wachstumsperspektiven bieten, und die Raiffeisen Bankengruppe wird durch diesen Schritt ihre wichtige Rolle als Kernaktionär absichern."

Eine umfangreiche Schilderung des Geschäftsverlaufs, von Gewinn- und Verlustrechnung und die Segmentberichterstattung finden Sie im Geschäftsbericht 2009 unter http://www.rzb.at/gb2009 (deutsche Version) bzw. http://www.rzb.at/ar2009 (englische Version).

13. April 2010