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Olympia ist ein riesiges Spektakel. Bei aller Gigantomanie, die dabei zum Vorschein kommt und der ich durchaus kritisch gegenüber stehe, bleibt die Faszination des Wettbewerbs der Besten. Die Sportlerinnen und Sportler zeigen der Welt, was alles menschenmöglich ist, wenn der Wille stark, die Ausdauer groß und das Umfeld förderlich für die Entwicklung sind. Und dabei ist die Aussicht auf den großen Erfolg alles andere als garantiert.
Als Zuschauer lassen wir uns gern vom Schicksal anderer bewegen. Aber wir stehen ja auch im täglichen Wettbewerb. Sind im übertragenen Sinne Olympioniken des Alltags. Um welches Gold kämpfen wir?
Meine olympische Disziplin heißt: Respektvolles Miteinander. Ich übe täglich und spüre, ohne Sportgeist und das Akzeptieren von Grenzen und Niederlagen geht nicht viel weiter. Dabei beginnt alles bei sich selber. Zum Beispiel, sich selber vertrauen und sich selber mögen bei allen Zweifeln und Rückschlägen, die das Leben wie selbstverständlich begleiten. Vertrauen in die Kraft des Miteinanders ist für mich ein Schlüssel zum Gold des Lebens. Die Olympioniken und Friedrich Wilhelm Raiffeisen sind mir darin ein gutes Vorbild. Voller Einsatz. Wir sind zum Leben und Gestalten da und nicht nur zum Zuschauen.
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Wilfried Hopfner, Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenlandesbank Vorarlberg, macht sich in seinem Meinungsblog Gedanken zu den Finanzmärkten.
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