Im Büro zu essen, mag günstiger sein,...
... aber es kostet Nerven, Gesundheit, Freunde und Schlimmstenfalls sogar den Aufstieg.
Wenn man am Arbeitsplatz zu Mittag isst, macht man nicht wirklich Pause. Man geht ans Telefon und schielt schon mal in den Posteingang wenn es bimmelt. Von Abschalten kann da ja wohl nicht die Rede sein. Denke daran, was, wo und mit wem du isst, lässt dich in einem bestimmten Licht erscheinen. Leberkäsesemmel, Pizza, Kebap & Co - die nebenbei bemerkt im ganzen Büro zu riechen sind – erzeugen nun mal nicht das Bild für Engagement und Erfolg.
Die zweite Subbotschaft von mitgebrachtem/bestelltem Essen ist sogar noch übler: Du isolierst dich freiwillig.
Du hast kein Interesse daran, neue Kontakte zu knüpfen, alte zu vertiefen oder herauszufinden, wie man in Zukunft besser zusammenarbeiten könnte.
Betrachte die Mittagspause als Investition. Sie kostet dich etwa ein Stunde, dafür erhältst du ein immer festeres Netzwerk und gewinnst neue Einsichten und Freunde.
Buchtipp: Die Büro Alltags Bibel von Jochen Mai. Erschienen im Deutschen Taschenbuch Verlag www.dtv.de
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