Raiffeisen fördert Gutes vom Bauernhof

Das Gütesiegelprogramm der Direktvermarkter in Kooperation mit der LK.

Die Landwirtschaftskammer (LK) Kärnten verstärkt im Fachbereich Direktvermarktung die Zusammenarbeit mit der Raiffeisen-Bankengruppe Kärnten. Konkret wird Raiffeisen das Gütesiegelprogramm „Gutes vom Bauernhof“ der Direktvermarkter finanziell unterstützen.

Eine dahingehende Vereinbarung haben LK-Präsident ÖR Walfried Wutscher und Raiffeisen-Generaldirektor Dr. Klaus Pekarek Mittwoch vor einer Woche in Klagenfurt unterzeichnet.

Zwei Partner mit derselben Idee
Durch die neue Partnerschaft können Direktvermarkterbetriebe, die sich für das Gütesiegelprogramm qualifizieren möchten, künftig gezielt betreut werden. Für Pekarek haben sich bei der Kooperation „zwei Partner mit derselben Idee gefunden, denn der Aufbau starker Marken und die konsequente Qualitätssicherung sind die Gegenstrategie des ländlichen Raumes zur Globalisierung“. Präsident Wutscher dankte dem neuen Partner für die Unterstützung. In der heutigen Zeit müsse sich auch ein Unternehmen wie Raiffeisen sich seine bäuerliche Tradition immer wieder aufs Neue bewusst machen, meinte Wutscher.


Direktvermarkter-Obmann KR Anton Heritzer, Raiffeisen-Generaldirektor
Dr. Klaus Pekarek und LK-Präsident ÖR Walfried Wutscher (v.l.) unterstützen
nachdrücklich das Gütesiegelprogramm „Gutes vom Bauernhof“.

Strenge Auflagen
2004 hat die Landwirtschaftskammer Österreich das Gütesiegelprogramm „Gutes vom Bauernhof“ österreichweit ins Leben gerufen. Direktvermarkter, die daran teilnehmen, müssen strenge Auflagen und Standards erfüllen, die von unabhängigen Fachleuten überprüft werden. Gütesiegelbetriebe sind für die Konsumenten durch den einheitlichen Werbeauftritt bei Hof- und Markttafeln leicht erkennbar. Die Kunden haben bei einem Gütesiegelbetrieb die Gewähr, besonders gute bäuerliche Produkte angeboten zu bekommen.

In Kärnten gibt es derzeit 85 Betriebe, die mit dem Siegel „Gutes vom Bauernhof“ ausgezeichnet sind.