Laut KMU-Forschung Austria erfolgen 45 Prozent der Unternehmensübergaben in Österreich altersbedingt, 31 Prozent sind nicht geplante, anlassbezogene Nachfolgen und nur 24 Prozent sind tatsächlich geplante vorzeitige Übergaben.
Wie sieht nun die Gestaltung der Nachfolge im KMU-Bereich aus? Folgende Varianten kommen in der Praxis am häufigsten vor:
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Schenkung im Familienkreis, oft verbunden mit Renten- oder Fruchtgenussvereinbarungen
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(Vorübergehende) Betriebsverpachtung als Vorbereitung und Bewährung für den Nachfolger für eine spätere Übergabe
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Zusammenschluss eines Einzelunternehmens mit dem Nachfolger zu einer KG (KEG) und späterem Ausscheiden des Übergebers
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Einbringung eines Einzelunternehmens in eine GmbH, evt. unter Zurückbehaltung von betrieblichen Liegenschaften
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Übertragung von Unternehmensanteilen (GmbH, AG, Kommanditanteile einer KG) und Liegenschaften auf eine Privatstiftung
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Sicherung des Familienvermögens durch Verkauf des Unternehmens an Dritte, Steueroptimierung und Ertrag bringende Wiederveranlagung des Erlöses
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Betriebsaufgabe/Schließung/Liquidation/Insolvenz, falls eine Nachfolge mangels geeignetem Nachfolger oder nicht ausreichender Attraktivität des Unternehmens scheitert
