Mit dem Start der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion (EWWU) sowie der Einführung des Euro als gemeinsame Währung wurde der Grundstein für die SINGLE EURO PAYMENTS AREA (SEPA) gelegt.
Einheitlicher europäischer Zahlungsverkehrsraum
Die Vision eines einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraumes wurde in der so genannten "Lisbon Summit 2000" von den europäischen Politikern, vor allem der europäischen Kommission, sowie von Lobby Groups, z. B. Global Banks, Konsumentenschutzverbänden etc., ins Leben gerufen.
Die Europäische Union hat sich zum Ziel gesetzt, einen einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum mit einheitlichen Produkten, Regeln und Systemen zu schaffen und damit die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken.
Vorteile
Der europäische Konsument profitiert künftig
- von einem einheitlichen Rechtsrahmen (mit Inkrafttreten der neuen Zahlungsverkehrsrichtlinie der Europäischen Kommission per 1. November 2009),
- von standardisierten Produkten für Überweisungen, Einziehungsaufträge und Kartenzahlungen und
- von einer Kosteneinsparung und Rationalisierungsmöglichkeiten durch europaweit einheitliche Zahlungsverfahren.
- Nationale SEPA-Zahlungen und SEPA-Zahlungen innerhalb der EU/EWR werden betragsunabhängig zu Inlandskonditionen abgerechnet. Für alle übrigen SEPA-Zahlungen bietet die Raiffeisenbankengruppe OÖ eine besonders günstige Preisstaffel.
SEPA bringt für die Kunden deutliche Vereinfachungen und Beschleunigungen im nationalen und internationalen Zahlungsverkehr.
Die Raiffeisenbankengruppe Österreich als aktiver SEPA-Player ist im EPC vertreten und begleitet aktiv die Entwicklung und Umsetzung von SEPA.
