Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien: Starkes Ergebnisplus bringt Rückenwind für die Zukunft

Deutlicher Kunden- und Kreditzuwachs

• Konzernjahresüberschuss nach Steuern und Fremdanteilen:
308,6 Mio. Euro (+80,5 Prozent)

• Betriebsergebnis: 341,9 Mio. Euro (+57,8 Prozent)

• Bilanzsumme: 32.682,8 Mio. Euro (+3,1 Prozent)

• Kernkapitalquote Gesamtrisiko: 9,1 Prozent 

• Die nachhaltige Entwicklung im Kerngeschäft steht im Vordergrund

Wien, 19.04.2011; Mit einem Plus von 80,5 Prozent beim Konzernjahresüberschuss nach Steuern und Fremdanteilen (308,6 Mio. Euro) und einem Betriebsergebnisplus von 58 Prozent hat die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien (RLB NÖ-Wien) ein sehr erfolgreiches Jahr 2010 hinter sich. „Die RLB NÖ-Wien beweist damit, dass sie gerade in sehr herausfordernden Zeiten noch stärker wird. Das verdanken wir unserem nachhaltigen Geschäftsmodell der Universalbank, bei dem die Sicherheit und der Ausbau der Lebensqualität der Menschen in der Region im Mittelpunkt stehen“, betonte Generaldirektor Mag. Erwin Hameseder anlässlich der Bilanzpressekonferenz am 19. April 2011.
Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen GD Stv. Dr. Georg Kraft-Kinz (Geschäftsgruppe Privat- und Gewerbekunden), VD Mag. Reinhard Karl (Geschäftsgruppe Kommerzkunden), VD Mag. Michael Rab (Geschäftsgruppe Risikomanagement/Organisation) und VD Dr. Gerhard Rehor (Geschäftsgruppe Finanzmärkte) konnte Hameseder sehr erfreuliche Ergebnisse 2010 der RLB NÖ-Wien im Raiffeisenhaus Wien präsentieren.

„2010 war für uns das Jahr des Aufbruchs. Es ist uns trotz anhaltend schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen gelungen, ein sehr gutes Ergebnis zu erzielen, allein in Wien ca. 10.000 neue Kunden zu gewinnen und bei den Krediten deutlich zu wachsen“, so Hameseder. „Wir schließen mit diesem Ergebnis an die Entwicklung vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise an!“

Die Bilanz 2010 im Überblick

Die Bilanzsumme von 32,682,8 Mio. Euro per 31.12.2010 weist ein Wachstum von 3,1 Prozent oder 984,2 Mio. Euro gegenüber einer Bilanzsumme von 31.698,6 Mio. Euro im Jahr 2009 auf.

Das Betriebsergebnis war 2010 mit 341,9 Mio. Euro ausgezeichnet. Es lag um 125,2 Mio. Euro oder 57,8 Prozent über dem Vorjahr mit 216,7 Mio. Euro. Die Betriebserträge erhöhten sich dabei um 134,8 Mio. Euro oder 34,8 Prozent, der Verwaltungsaufwand stieg um 9,6 Mio. Euro oder 5,6 Prozent.
Das Handelsergebnis zeigte eine erfreuliche Steigerung auf 24,2 Mio. Euro. Das entspricht einer Erhöhung von 1,2 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr.
Das Ergebnis aus at equity bilanzierten Unternehmen, in dem sich die Entwicklung des Raiffeisen Zentralbank Konzerns spiegelt, erreichte 2010 256,4 Mio. Euro, das entspricht einem Anstieg von 127,1 Mio. Euro oder 98,3 Prozent.
Der Konzernjahresüberschuss nach Steuern und Fremdanteilen erreichte 2010 einen Wert von 308,6 Mio. Euro nach 170,9 Mio. Euro (+80,5%) im Vorjahr. Der
Anstieg um insgesamt 137,7 Mio. Euro wurde wesentlich von der Verbesserung des Zinsüberschusses, des Provisionsergebnisses und des Ergebnisses aus at equity bilanzierten Unternehmen beeinflusst.

Die Cost/Income Ratio verbesserte sich auf 34,6 Prozent nach 44,1 Prozent im Vorjahr. Durch das seit 2008 laufende Kosteneinsparungs- und Effizienzsteigerungsprogramm konnten auch im Jahr 2010 die Kostensteigerung begrenzt und die Prozessabläufe weiter verbessert werden.

Die RLB NÖ-Wien verfügt über eine starke Eigenkapitalausstattung. Die Kernkapitalquote (bezogen auf das Gesamtrisiko) befindet sich mit 9,1 Prozent auf hohem Niveau.

Raiffeisen-Bankengruppe NÖ-Wien: Stark im Verbund

Für Hameseder liegt in der Nähe eine besondere Stärke: „Wir kennen alle unsere Kunden persönlich und wir kennen unsere Region. Der Ertrag aus unserem Geschäft ist nie isoliert zu sehen. Wir denken und steuern immer im Verbund der ganzen Gruppe. Das gibt den Kunden Sicherheit!“ Die Raiffeisen-Bankengruppe Niederösterreich-Wien (RBG NÖ-Wien) – gebildet von der RLB NÖ-Wien und den NÖ Raiffeisenbanken – ist mit 42 Prozent Marktanteil eindeutig die Nr.1 in der Region. „Wir sind und bleiben Nahversorger bei Finanzdienstleistungen!“, so Hameseder.

74 eigenständige Raiffeisenbanken mit 552 Bankstellen und rund 3.630 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschafteten eine Bilanzsumme von 19,1 Mrd. Euro (+ 2,7 Prozent), ein EGT von 97 Mio. Euro (+15,4 Prozent) und ein Betriebsergebnis von 151 Mio. Euro (26,2 Prozent).

RLB NÖ-Wien gut gerüstet für Basel III

Die Kernkapitalquote der RLB NÖ-Wien bezogen auf das Gesamtrisiko konnte mit 9,1 Prozent für 2010 gegenüber 8,6 Prozent im Vorjahr nachhaltig gesteigert werden. Damit liegt die RLB NÖ-Wien weit über dem gesetzlich geforderten Niveau von vier Prozent. Dies stärkt das Vertrauen der Sparkunden in die Stabilität der RLB NÖ-Wien, die mit diesem mehr als doppelt so großen Sicherheitspolster bereits heute gut für die kommenden Vorschriften nach Basel III gerüstet ist.

Durch die konsequente Verfolgung der Strategie im Performance- und Risikomanagement, insbesondere in den Bereichen Markt- sowie Länderrisiko Peripheriestaaten (Griechenland, Irland, Portugal), war die RLB NÖ-Wien in der Lage, den zum Teil auch spekulationsgetriebenen Marktentwicklungen sicher gegenzusteuern.

Kundenvertrauen ist messbar

Messbar wird der Erfolgsfaktor Vertrauen dort, wo Kunden der RLB NÖ-Wien Geld anvertrauen. Das wird deutlich in Zahlen der Geschäftsgruppe Finanzmärkte.

Im Sparbereich bedeutet das bei den Primäreinlagen vom 31.12.2007 bis zum 31.12.2010 eine Steigerung um 27,5 Prozent von rund 5,6 Mrd. Euro auf rund 7,1 Mrd. Euro. Deutlich wird das Vertrauen auch im Emissionsvolumen – im Jahr 2010 rund 1 Mrd., das ausstehende Emissionsvolumen betrug per 31.12. 2010 rund 4,6 Mrd. Euro.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RLB NÖ-Wien teilen ihr Know-how mit den Kunden. Ein Beispiel dafür ist der Centropa Regional Fund, der die Stärke der RLB NÖ-Wien als Bank für die Region zum Ausdruck bringt: ein Plus für den Centropa Regional Fund von 57,1 Prozent seit 2005 (der ATX erwirtschaftete im gleichen Zeitraum einen Zuwachs von 4,1 Prozent).

Kommerzkunden: ausgeprägtes Geschäftswachstum

2010 konnte die RLB NÖ-Wien bei Unternehmen ein Kreditwachstum von über 11 Prozent (Gesamtvolumen 7,3 Mrd. Euro) verzeichnen. Das Neugeschäft im Bereich der Projektfinanzierung war nach krisenbedingter Zurückhaltung in der ersten Jahreshälfte 2009 mit einem Plus von 11,2 Prozent im Jahr 2010 durch deutliches
Geschäftswachstum geprägt. Aktivitäten in den Centrope-Ländern machen ertragsmäßig inzwischen schon mehr als ein Drittel der Projektfinanzierungen der RLB NÖ-Wien aus. Ein Schwerpunkt lag im Berichtsjahr in Tschechien.
In Österreich legt die RLB NÖ-Wien besonderes Gewicht auf die Finanzierung von Ökoenergie-Projekten – von Photovoltaik über Windkraft bis hin zu Kleinwasserkraft – mit einem Gesamtinvestment von 1,2 Mrd. Euro.

Die RLB NÖ-Wien setzt auch 2011 auf eine nachhaltige Geschäftspolitik im Kommerzgeschäft. Ganz nach dem Motto „zufriedene Kunden sind die besten Werbeträger“ verfolgt sie die Wachstumsstrategie „Weiterempfehlung durch Kunden“. Mit zusätzlichen Mitarbeitern soll darüber hinaus auch der Hauptbankkundenanteil um weitere 15 Prozent in den nächsten drei Jahren gesteigert werden.

Expansionskurs wird in Wien leidenschaftlich gelebt

In Wien verfolgt die RLB NÖ-Wien einen konsequenten Expansionskurs. Als Beraterbank vertieft sie die Kundenbeziehungen und erreicht immer öfter Hausbankenstatus. Jeden Arbeitstag gewinnt Raiffeisen in Wien rund 40 neue Kunden dazu. Jeder achte Wiener ist bereits Kunde. Im Bereich der Gewerbebetriebe ist bereits jeder dritte Unternehmer Kunde der RLB NÖ-Wien. Ergänzend zu den klassischen Bilanzzahlen lassen sich Erfolg und Leidenschaft von Raiffeisen in Wien auch in einer Art Kundenbilanz abbilden:

An Zinsen wurden 2010 rund 51 Mio. Euro an 160.000 Kunden ausbezahlt. 140.000 Beratungsgespräche wurden im Jahr 2010 geführt. Den Gewerbekunden von Raiffeisen in Wien wurden rund 300 Mio. Euro Kredite zur Verfügung gestellt, im Vergleich zu 2009 ein Plus von 100 Mio. Euro.

Innovationsfreude im Service (etwa durch Webberatung, aber auch durch Samstagsöffnung der Filiale im Einkaufszentrum Riverside in Wien-Liesing) und Kooperationen (etwa mit einer Lebensmittelkette und seit kurzem auch mit einem Baumarkt) sind wesentliche Wachstumsmotoren für Raiffeisen in Wien.

Das umfangreiche Engagement als Partner für Kultur, Sport und soziale beziehungsweise gesellschaftspolitische Anliegen ist wesentlicher Teil der Identität von Raiffeisen als Regionalbank auch in der Bundeshauptstadt.

Federführend ist Raiffeisen in Wien auch im Einsatz für einen potenzialorientierten Umgang mit dem Thema Integration von zugewanderten Menschen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit türkischen, serbischen, kroatischen oder bosnischen Wurzeln sind Teil einer „selbstverständlichen Offenheit für alle Bürgerinnen und Bürger von Wien“, wie betont wird. Das finanzielle und personelle Engagement von Raiffeisen im Verein „Wirtschaft für Integration“ unterstreicht den nachhaltigen Anspruch in diesem Engagement.


Der RLB NÖ-Wien Geschäftsbericht 2010 online unter: www.raiffeisenbank.at/jahresbericht2010


Rückfragen an:
Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
Dr. Michaela Stefan
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Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01-21136-2419 
michaela.stefan@raiffeisenbank.at
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Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien
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Öffentlichkeitsarbeit
Tel.:05-1700-93004 
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